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Die Maslow'sche Bedürfnis-Pyramide - herkömmlich erklärt Sofern Sie sich schon einmal etwas intensiver mit dem Phänomen 'Motivation' befasst haben, dann werden Sie dabei vermutlich auch die so genannte Bedürfnispyramide nach Maslow kennen gelernt haben. Dieses Denkmodell dient uns hier gleichzeitig als 'Modell für leichteres Einprägen'. Hauptgedanken der Bedürfnispyramide ... zunächst in üblicher Form: Maslow behauptet, dass die Motivation aller Menschen darauf beruht, dass wir die uns angeborenen Bedürfnisse befriedigen wollen. Er unterscheidet dabei fünf verschiedene Arten von Bedürfnissen, die auf einander aufbauen. Erst wenn die Bedürfnisse einer Ebene befriedigt sind, werden die Bedürfnisse der nachfolgenden Ebene aktiv.
* * * Das Problem: Die obige Darstellung nennt die fünf Bedürfnisebenen ganz eindeutig und enthält jeweils auch Beispiele zur Veranschaulichung(!). Dennoch machen die meisten Studenten (Bereich 'Personalwesen') bzw. die Teilnehmer in Führungskräfte-Trainings die Erfahrung, dass sie sich nicht so ohne weiteres an alle fünf Bedürfnis-Arten erinnern können, erst recht nicht an die vorgegebene Reihenfolge. Hierfür gibt es eine einleuchtende Erklärung:
Die Bedürfnispyramide nach Maslow enthält keine nachvollziehbare Logik, mit deren Hilfe man sich von einem Hauptgedanken zu nächsten entlang hangeln könnte; es gibt keine sachlichen Verbindungen / Verknüpfungen von einer Bedürfnisebene zur nächsten!
Sogar wenn wir selber eine Rede ausgearbeitet haben, zu der es gewöhnlich einen 'roten Faden' gibt, sind wir meist nicht in der Lage, diese Rede frei aus der Erinnerung vorzutragen. Wir brauchen zumindest einen 'Spick-Zettel' mit den wichtigsten Hauptgedanken.
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